Schwabenbund fördert Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft – Memmingen / Unterallgäu – B4B Schwaben

Schwabenbund fördert Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft – Memmingen / Unterallgäu – B4B Schwaben

Der Schwabenbund hat Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft aus Bayerisch-Schwaben in Ulm zusammengerufen. Es wurde vor allem darüber diskutiert, wie die beiden Bereiche besser vernetzt werden können.

Mit dem Projekt „CampusSüd“ untersucht der Schwabenbund Mehrwerte und Formen einer stärkeren Vernetzung und Zusammenarbeit innerhalb der schwäbischen Hochschullandschaft zur Positionierung und besseren Sichtbarkeit zwischen den Metropolregionen. Unter der Leitung eines länderverbindenden Projektteams, der sogenannten „Kerngruppe“ wird der Prozess begleitet. Diese Kerngruppe setzt sich aus der Führungsebene beteiligter Hochschulen und Unis aus dem gesamten Schwabenbund-Gebiet zusammensetzt, wird dieser Prozess maßgeblich begleitet.  

Erster Austausch zwischen den Hochschulpräsidenten

Auf Einladung des Schwabenbundes fand nun ein erster Austausch zwischen den beiden Präsidenten der Universität Ulm, Prof. Dr. Weber, sowie der Hochschule Kempten, Prof. Dr. Hauke, als Vertreter dieser Kerngruppe und den beiden Hauptgeschäftsführern der IHK Schwaben und der IHK Ulm, Herrn Dr. Lucassen und Herrn Deinhard, als Spitzenrepräsentanten der schwäbischen Wirtschaft statt. Von Seiten des einladenden Schwabenbunds nahmen der Sprecher des Vorstands, Herr Brandner, und Herr Weigelt als Geschäftsführer des länderübergreifenden Verbundes teil.  

Stärkere Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

Das Treffen habe einerseits einem ersten Kennenlernen gedient, nachdem beide Hauptgeschäftsführer erst seit Jahresbeginn ihren jeweiligen Kammerbezirk führen. Hauptsächliches Ziel sei es jedoch gewesen, Möglichkeiten einer stärkeren Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu diskutieren. Dies betraf auch die künftige Rolle der Wissenschaft im Schwabenbund. Den beiden Wissenschaftsrepräsentanten sei es dabei ein besonderes Anliegen gewesen, auf die hohe wirtschaftliche Bedeutung erfolgreicher Hochschularbeit für eine Region hinzuweisen. Dass der Schwabenbund als länderübergreifender Verbund aus Politik und Wirtschaft zwischen Schwäbischer Alb und Allgäu eine geeignete Plattform und Organisationsform ist, war die einstimmige Erkenntnis des anwesenden Personenkreises.   

Neue Bedeutung von Grenzen und Räumen

Alle Beteiligten bestätigten abschließend nochmals die Nützlichkeit von regionalen Zusammenschlüssen zum Erreichen von Synergien, die über die momentanen Formen der Zusammenarbeit hinaus gehen. Die Spitzenvertreter aus den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft waren sich ebenso einig in der Auffassung, dass in Zeiten der Globalisierung und der zunehmenden Digitalisierung Grenzen und Räume neue Bedeutung erlangen. Hierdurch werde es umso wichtiger deutschland- und europaweit sichtbarer zu werden. Unter Führung des Schwabenbundes soll der angestoßene Prozess daher nun schnellstmöglich weitergeführt werden.