Startup Port Hamburg – hamburg.de – hamburg.de

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank: „Ich freue mich, dass der ‚Startup Port‘ nun richtig loslegt. Die Initiative bietet den vielen klugen und kreativen Köpfen an unseren Hochschulen wertvolle Infrastruktur und Kontakte, um wissenschaftliche Erkenntnisse und innovative Ideen in neue Produkte umzuwandeln. Der ‚Startup Port‘ leistet damit einen wichtigen Beitrag zu unserem Vorhaben, die Anzahl der Gründungen aus den Hochschulen zu steigern sowie deren Wachstum zu beschleunigen – und sorgt für Fortschritt, Innovationen und Investitionen in der gesamten Metropolregion. Gleichzeitig stärkt das Projekt die Vernetzung der Hochschulen und Forschungseinrichtungen untereinander und fördert die Zusammenarbeit der Wissenschaft mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.“

Wirtschaftssenator Michael Westhagemann: „Mit dem Startup Port werden wir Hamburg und die Metropolregion als Standort für wissensbasierte Startups und hochqualifizierte Arbeitskräfte weiter ausbauen und international positionieren. Dieses Projekt ist eine tolle Ergänzung zu der von uns initiierten digitalen Gründerplattform „beyourpilot – Startup Port Hamburg“, die bereits von Beginn an den Startup Port in ihrem Namen trug. Es ist schön zu sehen, wie Räder ineinander greifen und wir gemeinsam den Standort voranbringen.”

Der „Startup Port“ bündelt und ergänzt bestehende Formate der Hochschulen sowie Einrichtungen und schafft Transparenz für angehende Gründerinnen und Gründer. Das Projekt soll zudem im Sinne einer nachhaltigen Startup-Kultur in der Metropolregion Hamburg systematisch die Marke „Startup Port“ etablieren und weiterentwickeln. Die nun zu entwickelnden Angebote des “Startup Ports” sollen die Marktchancen von Neugründungen verbessern. Zusätzlich unterstützt “Startup Port” den regen Austausch mit Stakeholdern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Mit dem Projektstart werden in den kommenden Monaten die Aktivitäten starten. Entsprechendes Informationsmaterial inklusive Website und Social Media Angebote befinden sich im Aufbau.

Zur Förderung von Unternehmensgründungen aus den Hochschulen nutzt der Verbund drei hochschulübergreifende Wege:

1.    Startup Port ACADEMY mit einem Zertifikatsprogramm zur Qualifizierung Studierender und Wissenschaftler*innen, Maßnahmen zur Weiterbildung und Weiterentwicklung von Gründern und Gründerinnen sowie von Gründungsberatungsstellen.

2.    Startup Port MATES schafft im Verbund interdisziplinäre Vernetzungsmöglichkeiten zwischen Gründungsakteuren aller Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Metropolregion Hamburg.

3.    Startup Port BUSINESS verbindet Startups mit der Wirtschaft, schafft Zugang zu passenden Seed Investments und Märkten und fördert den Wissenstransfer von Jungunternehmen zu erfahrenen Playern in der Wirtschaft.

Zusätzlich steht „Startup Port“ als regionale COMMUNITY für den regen Austausch mit Stakeholdern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Unternehmerische Selbstständigkeit stellt für eine steigende Zahl an Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine attraktive berufliche Option dar. Schon jetzt stellen Unternehmensgründungen aus der Wissenschaft einen wachsenden Teil des Technologietransfers dar.

Über den „Startup Port“

Als einer der Preisträger des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ausgerufenen Wettbewerbs “EXIST-Potentiale – Gründungskultur mit dem Schwerpunkt ‘Regional vernetzen‘ erhält der Startup Port 3,5 Millionen Euro  für vier Jahre. Beteiligt sind folgende Bildungs- und Forschungsstätten: Technische Universität Hamburg (TUHH – Projektkoordinator), Universität Hamburg (UHH), Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), ), Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Leuphana Universität Lüneburg (Leuphana), Fachhochschule Wedel (FH Wedel), Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY), Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) sowie aus der freien Wirtschaft unter anderen Nordmetall und ContiTech. Politische Partner des Verbundes sind die Behörden der Freien und Hansestadt Hamburg für Wirtschaft und Innovation (BWI) und für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) sowie das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK). Das MWK ist zudem Kofinanzierer des Projekts.

Weitere Statements von Vertreter*innen der beteiligten Verbundpartner:

Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler, Niedersachsen: „Die Vernetzung über die Ländergrenzen hinweg ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Förderung von Unternehmensgründungen aus Hochschulen. Die Leuphana Universität Lüneburg hat sich als Hochschule für die Themen Gründung und Entrepreneurship bereits einen Namen gemacht und schafft damit zusätzliche hochqualifiziere Arbeitsplätze in der Region Lüneburg. Institutions- und länderübergreifende Zusammenarbeit stimuliert die Innovationskraft. Deshalb unterstützen wir das Projekt „Startup Port“ auch finanziell.“

Prof. Dr.-Ing. Andreas Timm-Giel, Vizepräsident Forschung der TU Hamburg: „Entrepreneurship und Gründungen spielen an der Technische Universität Hamburg eine zentrale Rolle: so waren wir bereits mit dem Startup Dock erfolgreiche Gründerhochschule. Mit dem EXIST-V Projekt Startup Port haben wir jetzt die Möglichkeit, die Gründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Region gemeinsam zu fördern. So können wir Synergien nutzen, spannendere und interdisziplinärere Teams zusammenstellen und Hamburg als einen der wichtigsten Standorte für wissensbasierte Gründungen in Deutschland etablieren. Die Aufgabe, den Verbund mit unseren Partnern und der Hamburg Innovation zu koordinieren, nehmen wir als Herausforderung zur gemeinsamen Gestaltung gerne an.“

Prof. Jetta Frost, Beauftragte des Präsidiums für Transfer, Uni Hamburg: „Die Universität Hamburg ist als Exzellenzuniversität eine der forschungsstärksten Universitäten Deutschlands. Mit ihrem Konzept der „Flagship University“ in der Metropolregion Hamburg pflegt sie innovative und kooperative Verbindungen zu wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Partnern. Das EXIST-Verbundprojekt Startup Port unterstützt gründungsbezogene Themen des Wissensaustauschs über einzelne Hochschulen hinweg und ergänzt damit bestens unsere eigenen, durch EXIST-Potentiale geförderten Aktivitäten „Potenziale heben an der Universität Hamburg“.“

Prof. Dr.-Ing. Thomas Netzel, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Internationales an der HAW Hamburg: „Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg hat sich das Ziel gesetzt, die Zahl der wissensbasierten Gründungen weiter zu erhöhen. Die Gründerinnen und Gründer werden dabei verstärkt beraten und begleitet. Einen besonderen Fokus bildet die Förderung der Unternehmensgründung von Frauen. Die Arbeit im Verbund sieht die HAW Hamburg als Chance und Stärke. Das Thema Gründen aus Wissensorganisationen als gemeinsame Marke zu etablieren, ist eine sehr gute Idee. Dies garantiert einen hohen Wiedererkennungswert an jedem der Standorte und an allen Anlaufstellen für potenzielle Gründerinnen und Gründer.“

Prof. Dr. Blanche SchwappachPignataro, Dekanin der Medizinischen Fakultät und Vorstandsmitglied des UKE: „Wir freuen uns darauf, unsere Expertise in das Verbundprojekt einzubringen und es damit zu stärken. Wir möchten mit unserem Engagement die Gründung von Start‐ups fördern und den Technologietransfer unterstzen, um medizinische Forschungsergebnisse noch schneller an die Patientinnen und Patienten zu bringen.“

Prof. Dr. Klaus Beckmann, Präsident der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU): „Die Helmut-Schmidt-Universität ist als Wissenschaftscampus des Bundes bestens mit ihren norddeutschen Industriepartnern vernetzt. Der Startup Port ist für uns ein Instrument, dieses Netzwerk aktiv zu gestalten und unseren Nachwuchsforscher*innen Perspektiven in der angewandten Forschung abseits institutioneller Grenzen zu eröffnen.“

Prof. Dr. Jan-Paul Lüdtke, FH Wedel: “Die neuen Brücken zwischen gründungsinteressierten Studierenden innerhalb der Fachhochschule Wedel sowie zu den Angeboten und Netzwerken in der Metropolregion Hamburg sind ein wichtiges Fundament für das gemeinsame Heben der Potenziale. Wir sind sehr glücklich, dass wir mit unseren Potenzialen und der Förderung der FH Wedel aus dem EXIST-Programm im Verbund zur Stärkung der Hamburger Wirtschaft beitragen dürfen.”

Prof. Markus Reihlen, Vizepräsident Leuphana Uni Lüneburg: „Die Leuphana war als Universität bereits in der vorangegangen Projektphase vom Bund EXIST-gefördert, so wie auch das Startup Dock der TUHH. Folgerichtiger nächster Schritt im Ausbau unserer Kooperation mit der TUHH ist nun das gemeinsame Projekt „Startup Port“ mit der Entwicklung der Metropolregion als gemeinsames Innovationsökosystems. Wir erhoffen uns dadurch unter anderem auch die Steigerung der überregionalen Wahrnehmung als Gründerhochschule und positive Effekte für Region Lüneburg.“

Martin Mahn, Hamburg Innovation GmbH: „Die strukturierte Unterstützung wissensbasierter Startups hat an den Hamburger Hochschulen und Forschungseinrichtungen inzwischen Tradition – sei es über das “Hamburger Existenzgründungsprogramm (hep)” oder aktuell über “beyourpilot”. Der “Startup Port” setzt diese Linie fort. Wir freuen uns sehr, Teil einer Initiative zu sein, die in der Dimension Metropolregion denkt. Denn gute Ideen machen nicht an den Landesgrenzen halt.“

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